Entwicklung

  • Hardware Prototyping
  • Software Prototyping
  • Styleguides und Guidelines
  • Frontend: Proof of Concept

Wir verstehen das Prototyping vom Low-Fidelity Prototype in der Konzept- und Entwurfsphase über den High-Fidelity Prototype für Evaluations- und Präsentationszwecke bis hin zum Proof of Concept des Frontends auf dem jeweiligen Zielsystem als unschlagbar wichtiges Werkzeug in unserem Entwurfsprozess – kein Wunder, dass wir hier eine besondere Expertise entwickelt haben.

Hardware Prototyping

Bei der Gestaltung interaktiver Produkte und Systeme übernehmen wir nicht nur Verantwortung für die grafische Gestaltung des Screendesigns. Vielmehr gestalten wir Interaktionsprozesse bei denen analoge Hardwarekomponenten wie Sensoren und Aktoren zum Einsatz kommen. Entsprechend des Nutzungskontextes gilt es die optimalen Ein- und Ausgabeelemente zu wählen oder neu zu kreieren und deren Qualitätsmerkmale zu definieren. Arbeiten wir mit Touch- und Multitouch-Interaktion oder kreieren wir einen besonderen haptischen Moment? Gleich welche Interaktionsidee wir entwickeln, wir stellen sie in Prototypen für uns selbst, unsere Kunden und die Endanwender, z.B. im Usabilitytest, auf den Prüfstand. Hier werden Schwachstellen aufgedeckt und Stärken manifestiert.

Unsere Expertise, aber auch unser Experimentiergeist im Bereich des Hardware Prototypings (E-Technik und Programmierung) hat zudem dazu geführt, dass wir auch beauftragt werden, interaktive Installationen zu entwickeln, wie zum Beispiel Exponate, mit denen Audi für seine Messebesucher „Vorsprung durch Technik“ erlebbar macht.

Beim Hardwareprototyping setzen wir u.a. folgende Technik ein:
Arduino und Shields, Processing, Phidgets, Sensoren, Aktoren, individuelle Kunden Hardware


Software Prototyping

Interaktive Softwaresysteme lassen sich am besten in der Interaktion bewerten und nicht anhand von einzelnen Screenshots. Deshalb ist das Software-Prototyping bei HID ein entwurfsimmanenter iterativer Prozess vom einfachen Clickdummy auf Wireframe-Basis bis zum perfekten Repräsentanten des „Look and Feel“ eines zukünftigen User Interfaces.

Hierfür setzen wir projektabhängig u.a. folgende Tools ein:
Balsamiq, Axure, Microsoft Blend (Sketchflow, Silverlight, WPF, WP 7), Flash, PowerPoint, Visio


Styleguides und Guidelines

Das beste Usability-Engineering und das attraktivste Interfacedesign sind nur so gut wie ihre gewissenhafte Dokumentation und nachvollziehbare Übergabe in den Prozess der Implementierung. Denn eines gilt es zwingend zu vermeiden: einen Qualitätsverlust in der technischen Umsetzung des Entwurfes durch das Entwicklerteam, weil Usability und Design unpräzise und nicht interpretierbare Größen darstellen, statt durch einfach zu händelnde und explizite Richtlinien exakt manifestiert zu sein. Bei der Dokumentation in Form von Styleguides achten wir darauf, unseren Kunden Sicherheit und Komfort für die Entwicklung zu geben. Übergeordnete Konzepte werden verbal beschrieben, grafische Elemente in Form von Bibliotheken übergeben und Layouts anhand von vermaßten Screenshots dokumentiert, oder direkt als Templates im Zielsystem angelegt.

Da Styleguides immer auch und gerade in agilen Entwicklungsprozessen lebende Dokumente sind, entwickeln wir die meisten Styleguides als Web-basierte Styleserver, die zentral immer aktuell gehalten werden.

Zur Qualitätssicherung in der Implementierung gehört für uns auch das Angebot, die Entwicklerteams unserer Kunden in regelmäßigen Reviewprozessen in ihrer Arbeit zu unterstützen.


Frontend: Proof of Concept

Wesentlich für eine perfekte Implementierung von Usability und Design ist die optimale Ausgestaltung der bestmöglichen Schnittstelle zwischen Designer und Entwickler. Dies setzt technische Kenntnis und Verständigungskompetenz voraus, damit die gemeinsame Arbeit in der Implementierungsphase auf höchstem Qualitätsniveau Hand in Hand gehen kann.

In unserer nunmehr 12 Jahre langen Erfahrung haben wir auf Seiten von HID zwei wesentliche Dinge gelernt. Der Wert, welcher auf Seiten von Usability und Design in den Phasen von Analyse, Konzept, Entwurf und Evaluation geschaffen wurde, muss in einem nachhaltigen Qualitätssicherungsprozess während der Implementierung geschützt werden. Nicht zuletzt, um die Entwickler zu entlasten, damit diese sich auf die technische Umsetzung konzentrieren können ohne gestalterisches Glatteis zu betreten. Dies gilt für die Zusammenarbeit mit internen Entwicklerteams des Kunden genauso wie für die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, die unsere Kunden für die Implementierung gewinnen.

Mit diesem Wissen haben wir uns eine technische Schnittstellenkompetenz erarbeitet, welche es uns erlaubt, gemeinsam mit unseren Auftraggebern festzulegen, wo die bestmögliche Synergie stattfindet und bis zu dieser individuellen Schnittstelle Verantwortung zu übernehmen. Im simpelsten Fall ist diese Schnittstelle das Übergeben von grafischen Templates, und die Programmierung obliegt komplett dem Kunden. Im komplexesten Fall bieten wir eine beispielhafte Durchstich-Programmierung mit einem selektierten Funktionsumfang von der grafischen Benutzeroberfläche bis hin zur Trennschicht der Businesslogik auf dem Zielsystem. Damit belegen wir nicht nur die grundlegende Funktionalität des Designentwurfes sondern auch die Performanz des User Interface auf dem Zielsystem.

Folgende Auflistung soll Ihnen einen Einblick in unser technologisches Kompetenzspektrum geben:

  • Hardware: Desktop, Mobile, Embedded
  • Betriebssysteme: Windows, Linux, Mac, iOS, Android, Windows Phone 7, MeeGo
  • Web: HTML 5, XHTML, XML, CSS 3, JavaScript, AJAX, JQuery, PHP, MySQL, Silverlight, Flash
  • Programmiersprachen: C#, C / C++, Java
  • Frameworks: .Net, Qt, WPF